Zurück in Cairns relaxen wir den nächsten Tag, um den darauffolgenden Tag mit einer Gratis-Tour des Hostels zu einem Wasserfall zu fahren. Ähnlich wie der Fluß in Cape Trib liegt dieser Wasserfall im Regenwald und man kann dort schwimmen…..und von Felsen springen!
Es gibt mehrere Möglichkeiten sich so den Hals zu brechen: einmal von rund 4m, einmal von 8m und einmal von ca. 12m! Unser Führer erklärt uns lässig, dass das Wasser tief genug wäre….er scheint glaubwürdig. Der 4m Sprung ist okay, nicht so wild. Das Wasser ist ein wenig kalt.
Naja Rick und ich versuchen uns nun an den 8m Sprung….leichter gesagt als getan, der Absprungpunkt ist gar nicht so leicht zu erreichen…mithilfe eines Seils muss man erst einmal mehrere glitschigen Felsen hoch und vorbei an einem Baum mit verdammt vielen Wurzeln. Keine Ahnung wie ein so großer Baum zwischen den Felsen überhaupt wachsen kann….
Zwei Engländer klettern zuerst hoch. Einer springt aus 8m und der Andere gleich aus 12m…mutig. Beide überleben den Sprung unversehrt. Ermutigt sind Rick und ich nun dran. Der 8m Fall dauert länger als erwartet und meine Füße schmerzen nach dem Aufprall, aber wir haben es überlebt ; )
Nicht schlecht, sagen wir uns, trauen uns jedoch danach nicht an den 12m Sprung… das ist uns dann doch etwas zu hoch
Die nächsten Tage verbringe ich gemütlich im Hostel oder an der Lagune und bewerbe mich bei verschiedenen Restaurants als Kellner. Von einem Restaurant bekomme ich sogar direkt nach einem Tag eine Einladung zum Probearbeiten.
Super glücklich mache ich mich dann am darauffolgenden Mittag auf den Weg. Die Mitarbeiter sind super freundlich und erklären mir geduldig alle wichtigen Sachen. Es handelt sich um ein recht nobles, italienisches Restaurant. Ein perfekter Arbeitsplatz! Ein Problem habe ich jedoch: Konkurrenz in Form eines irisches Mädels, das schon 3 Jahren Erfahrung im Kellnern vorweisen kann. Nur einer von uns beiden wir am Ende eingestellt ;(.
Ich mache mich in den nächsten Stunden eigentlich gar nicht schlecht! Lasse keine Teller fallen, vergesse nichts und bin freundlich(finde ich zumindest ;P). Naja meine Konkurrentin ist besser und man merkt ihr die Erfahrung an. Nach 6 Stunden kommt es, wie ich es erwartet habe: Sie wird eingestellt und ich nicht. Aber halb so wild! Es war meine erste Erfahrung als Kellner, habe die 6h bezahlt bekommen und es war interessant.
Irgendwo und irgendwie finde ich schon Arbeit!











































